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Folgende Organisationen setzen sich ebenfalls für Alternativen zu Tierversuchen ein:
Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin
Die Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin sind eine Tierschutzorganisation von ca. 200 Ärztinnen und Ärzten der Human-, Veterinär- und Zahnmedizin. Sie sind überzeugt, dass der Schutz und die Bewahrung der Tierwürde eine wesentliche Aufgabe des Menschen darstellen und das Fundament eines echten Humanismus sind.
Im Bereich der Tierversuche engagiert sich die Vereinigung für die Entwicklung und Anwendung von Alternativmethoden. Die Ablehnung von Tierversuchen kann mit ethischen Argumenten begründet werden. Wissenschaftlich sind sie mindestens fragwürdig und auch aus diesem Grund abzulehnen. Das angestrebte Ziel ist es, auf Tierversuche ganz verzichten zu können.
Stiftung Forschung 3R (Schweiz)
Die Stiftung Forschung 3R bezweckt, die Forschung auf dem Gebiet der Alternativmethoden zu Tierversuchen durch Finanzierung von Forschungsprojekten zu fördern. Sie unterstützt vordringlich Projekte zur Erforschung neuer Methoden oder zur Weiterentwicklung bekannter Methoden (Validierung von Methoden), welche im Sinne der 3 R (Reduce, Refine, Replace / Vermindern, Verbessern, Vermeiden) gegenüber der heutigen Tierversuchspraxis praktisch anwendbare Verbesserungen versprechen. Behörden, Industrie, Politik, Tierschutz und Wissenschaft arbeiten in der Stiftung Forschung 3R zusammen.
Vertretung Animalfree Research:
Dr. Peter Bossard (Stiftungsrat)
Dr. Stefanie Schindler (Expertin)
Stiftung SET (Deutschland)
Die Stiftung SET hat das zentrale Anliegen, Tierversuche einzuschränken und zu ersetzen. Die Vertreter der Stiftung stammen aus Industrie, Tierschutz, Wissenschaft und Behörden. Interdisziplinär und offen fördern sie Projekte, die sich mit der Erforschung und Etablierung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen beschäftigen.
Verein Koordination Kantonaler Tierschutz Zürich (KKT)
Der Verein KKT Zürich versteht sich als Dachverband verschiedener Tierschutzorganisationen, der sich übergeordneten Tierschutzanliegen widmet. Hervorgegangen ist der KKT aus dem Komitee Kantonales Tierschutzgesetz, einem Gremium des Tierschutzes, das sich, wie sein Name sagt, für ein fortschrittliches kantonales Tierschutzgesetz einsetzte und die betreffende Abstimmung im Juni 1991 mit grossem Mehr gewann. Nachdem die Zielsetzungen des Komitees erreicht waren, wurde es im Juli 2003 in den Verein Koordination Kantonaler Tierschutz Zürich (KKT Zürich) umgebildet.
Ergänzung folgt.
