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Menschliche Haut statt lebender Kaninchen

 

Vor wenigen Tagen wurde auf internationaler Ebene ein menschliches Hautmodell offiziell anerkannt, mit dem Substanzen auf ihre Haut reizende Wirkung untersucht werden. Die Entwicklung dieses Hautmodells wurde ursprünglich von Animalfree Research mitunterstützt.


Die neue Prüfvorschrift war bereits seit 2009 auf EU-Ebene anerkannt, nun hat sie im Juli dieses Jahres endlich auch Eingang in offizielle OECD-Prüfkataloge gefunden und damit muss sie weltweit verbindlich angewandt werden. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der die 32 grössten Industrienationen der Welt angehören, legt in ihren Richtlinien fest, wie Chemikalien für die globale Vermarktung getestet werden müssen.


Um welches Ersatzverfahren handelt es sich dabei? Der Draize-Augentest am Kaninchen ist berüchtigt. Viel weniger bekannt ist der Draize-Hauttest. Für Sonnencreme und andere Substanzen, die auf die Haut aufgetragen werden, ist es wichtig zu wissen, wie diese dort wirken. Dafür wurde bei Kaninchen eine Hautstelle rasiert, um dort zu prüfen, ob ein bestimmter Stoff die Haut reizt oder sogar zerstört. Die Substanz blieb vier Stunden auf der Haut, und die Schädigung wurde bis zu vierzehn Tage lang regelmässig begutachtet.

 

Mit Modellen menschlicher Haut kann man diesen belastenden Tierversuch nun vollständig ersetzen! Die Haut besteht aus mehreren Schichten, die sich aus Vorläuferzellen entwickeln. Vorläuferzellen kann man etwa während plastischer Operationen gewinnen und aus ihnen im Labor die menschliche Haut nachzüchten. Diese gezüchtete Haut entspricht in Aufbau und Struktur „echter“ menschlicher Haut. Damit misst man ganz einfach mittels eines Farbstoffes, ob eine Substanz die Haut angreift: bei Haut schädigenden Stoffen verfärben sich intakte Zellen violett, tote und geschädigte Zellen bleiben farblos. Künftig werden so zahlreichen Kaninchen qualvolle Reizungen der Haut erspart bleiben. Zudem verspricht die Verwendung von menschlicher Haut im Gegensatz zum Tierversuch von vornherein eine zuverlässigere Aussagekraft für den Menschen.

 

Ein grosser Erfolg - und doch gibt es noch viel zu tun. Wir bleiben dran.

 

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Petition zur Beibehaltung des Tieranwalts

 

Zwar scheint die Absetzung des Tieranwalts beschlossene Sache zu sein, doch ist die konkrete Ausgestaltung des strafrechtlichen Tierschutzvollzugs unter eidgenössischer Strafprozessordnung noch keineswegs klar. Diskutiert wird sogar die Abschaffung der Interessenvertretung betroffener Tiere durch jedwede Behörde (Vorschlag Zanetti).

Aus diesem Grund hat die neu gegründete Tierpartei Schweiz (TPS) eine Petition lanciert, worin der Zürcher Kantonsrat ersucht wird, das bewährte Amt des Tieranwalts beizubehalten und damit dem strafrechtlichen Tierschutz im Kanton Zürich weiterhin gerecht zu werden. Die Stiftung Animalfree Research unterstützt diese Petition, deren Ziel es insbesondere ist, dem Unmut der Bevölkerung über das Vorgehen des Kantonsrats Ausdruck zu geben und zu zeigen, dass ein Rückschritt im Tierschutzstrafvollzug nicht einfach hingenommen wird. Bitte unterschreiben auch Sie.

 

Gerne möchten wir Sie auf die Petition zur Beibehaltung des Zürcher Tieranwaltsamts hinweisen.  

 

 

Wir ersetzen Tierversuche

 

Animalfree Research will durch den Ersatz und die erhebliche Verminderung von Tierversuchen die Würde und das Wohlergehen des Tieres schützen. Seit über 30 Jahren setzt sich die frühere Stiftung «Fonds für versuchstierfreie Forschung (FFVFF)» dafür ein – unter neuem Namen und mit weiterhin viel Schwung

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Mailing August 2010

Selbst wenn wir nur die Silhouette eines Tieres sehen, wissen wir sofort, wen wir vor uns haben: Das Büsi mit seinen kleinen, spitzen Ohren, das Pferd mit seinem kraftvollen Körper und der flatternden Mähne oder den Hahn mit...


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Spenden

Wir ersetzen Tierversuche – mit Ihrer Unterstützung! Ihre Spende ermöglicht uns, auf Alternativen zu Tierversuchen aufmerksam zu machen, Forschungsprojekte zu unterstützen und uns für sinnvolle gesetzliche Rahmenbedingungen...


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ALTEX

Alternativen zu Tierexperimenten» ist das Thema der Zeitschrift ALTEX. 1984 von Animalfree Research lanciert und finanziell unterstützt, wird ALTEX seit Mitte 2006 von einem eigenen Verein herausgegeben. Animalfree Research...


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