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6. Forum

Die CRISPR/Cas9-Technologie und die Versuchstiere

Welche Auswirkungen haben die neuen Verfahren der Gentechnologie auf Alternativmethoden und Versuchstiere?

Inhalt

Das wissenschaftliche Journal «Science» erklärte sie 2015 zum «Durchbruch des Jahres»: Die neue CRISPR/Cas9-Technologie ermöglicht das Hin- zufügen, Entfernen sowie das Ein- und Ausschalten von Genen auf bisher undenkbarem Niveau. Was aber bedeutet das für die Versuchstiere?

Mögliche positive Auswirkungen auf das Tierwohl sind die Reduktion der Zuchttierzahlen und ein Rückgang bei der Zahl fehlgeschlagener Versuche. Andererseits besteht auf Tierschutzseite die Befürchtung, dass mit der flächendeckenden Einführung der neuen Methodik bestehende professionelle Angebote weniger genutzt werden, und Forscher verstärkt dazu übergehen, auf eigene Faust genetisch modifizierte Organismen (GMOs) «herzustellen». Wir beleuchten in unserem Forum mögliche Entwick- lungen für Tierzahlen, Tierwohl und auch die Tierwürde. Gibt es noch ethische Grenzen, bestimmt von der genetischen Integrität eines Lebewesens? Birgt die neue Technologie auch Chancen für in vitro Methoden? Und gibt es (noch) einen Ausweg aus den immer weiter steigenden Zahlen solcher Tiermodelle weltweit?

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Programm

Begrüssung und Einführung

Dr. Stefanie Schindler, Co-Geschäftsleiterin, Animalfree Research

 

Die CRISPR/Cas Technologie – was erwartet uns und die Versuchstiere?

Prof. Thorsten Buch, Institut für Labortierkunde, Zürich

 

Genetische Integrität und die Würde des Tieres – wo sind die Grenzen?

Prof. Klaus Peter Rippe, Ethik im Diskurs GmbH, Zürich

 

Human-on-a chip als Ersatzmethode zum Tierversuch in der Grundlagenforschung

Dipl.-Ing. Tobias Hasenberg, TissUse GmbH, Berlin

 

Podiumsdiskussion

 

 

Zusammenfassung und Schlusswort

Stefan Kunz, Co-Geschäftsleiter, Animalfree Research

 

Moderation

Marina Villa

 

 

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Einladung zum Download: