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Animalfree Research fordert eine konsequente Anwendung tierfreier Testmethoden

 

Im Jahr 2009 wurden 25'779 Tiere weniger in Schweizer Labors verbraucht als im Vorjahr – dafür aber 1’940 Tiere mehr in schwer belastenden Versuchen. Ein Umdenken in Richtung Alternativmethoden ist dringend geboten.

Was bedeutet „schwer belastend“? Für die Tiere heisst es starke  Schmerzen, andauernde Leiden, Krämpfe, massive Atemnot, Durchfall und Erbrechen, Angstzustände und Panikattacken. Auch wenn die Tiere diese Versuche überleben werden sie danach in jedem Fall getötet.

Diese höchst fragwürdigen Versuche werden u.a. an Affen, Hunden und Schweinen gemacht – Tieren, die ein hoch sensibles Schmerzempfinden haben.

Und dies, obwohl es an Alternativmethoden nicht mangelt und die Entwicklung neuer Technologien auf Hochtouren läuft. Ein Umschwenken in Richtung Alternativmethoden ist dringend geboten zumal die Eingriffe an Tieren selbst keine wissenschaftlich abgesicherte Methode darstellen. Denn die ethisch umstrittenen Tierversuche wurden selbst nie validiert – anders als dies bei Alternativmethoden ganz selbstverständlich geschehen muss! Die Qualität der Tierversuche kann nicht ausreichend sein, um im Rahmen der Güterabwägung schwer belastende Versuche noch vertreten zu können.

 

Medienmitteilung zur Tierversuchsstatistik 2009

Mailing April 2011

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