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Tierversuche für Osterhasen?! – Als wir das erste Mal davon hörten, trauten wir unseren Ohren nicht. Doch was wie ein schlechter Aprilscherz klingt, könnte bald Wirklichkeit werden: Die Europäische Lebensmittelbehörde hat Anfang des Jahres Prüfvorschriften für Nano-Zusatzstoffe in Lebensmitteln vorgeschlagen. Umfangreiche Tierversuche sollen die Sicherheit der winzigkleinen Nano-Stoffe vorgaukeln - mit höchst fragwürdigem Nutzen. Nur das Leid der Tiere wäre sicher.
Auch wir Schweizer wären von den EU-Plänen betroffen. Bern hat sich bislang in seiner Politik zur Nanotechnologie eng an Brüssel gehalten - von aus der EU importierten Lebensmitteln ganz zu schweigen.
Animalfree Research ist sofort aktiv geworden und hat eine ausführliche wissenschaftliche Stellungnahme verfasst. Diese belegt, wie ungeeignet die Tierversuche sind. Wenn überhaupt Nano-Stoffe in Lebensmittel gelangen dürfen, muss dies ohne Tierleid geschehen – in tierversuchsfreien Teststrategien, die wir ebenfalls konkret beschreiben.
Noch debattiert die EU über die Prüfvorschriften. Daher gilt es jetzt weiterzumachen, bis unsere berechtigten Forderungen Gehör finden - zum Schutz von Mensch und Tier. Wir wollen auch zukünftig zu Ostern im Garten Ostereier und Osterhasen verstecken können, ohne dass hierfür sinnlos Ratten und Kaninchen gequält wurden - und ohne Angst, was wir da essen.
Doch unsere Mittel sind knapp. Für unsere Arbeit sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Jeder Franken hilft.
April 2011
